#8: Die besten Tipps für die Semesterferien

Endlich Semesterferien! Nun kann man wochenlang faulenzen, ausschlafen und in den Urlaub fahren! Aber entspricht das Bild, das so mancher von den Studierenden hat auch der Realität? Zunächst muss man wohl sprachlich konkreter werden:

Es handelt sich weniger um Semesterferien, die den Anschein der reinen Untätigkeit vermitteln, sondern vielmehr um eine vorlesungsfreie Zeit. Und auch in diesen Zeitraum legen noch manche Unis/Hochschulen Seminare oder Veranstaltungen und häufig finden auch hier die Prüfungen statt. Hinzu kommt, dass viele Studierende in der vorlesungsfreien Zeit ein Praktikum absolvieren müssen, einem Nebenjob nachgehen, Semesterarbeiten schreiben, Stoff aus dem letzten Semester nachholen oder das kommende Semester planen. Also von wegen Semesterferien = Nichtstun.

Dennoch ist die Zeit der Semesterferien für die meisten Studierenden mit einem geringeren Stresslevel und einem höheren Entspannungsniveau verbunden. Und das ist auch wichtig! Selbst wenn man in den Semesterferien arbeiten muss, so ist es notwendig, seinem Geist und seinem Körper in der Zeit auch die nötige Ruhe zu gönnen, um mit neuer Energie in das kommende Semester starten zu können.

Doch wie kann man nun die Zeit so gestalten, dass sie auch zu echter Erholung führt? Am besten ist es, wenn man in der Zeit, in der Ruhe/Erholung/Freizeit angesagt ist, es auch schafft, sich wirklich zu erholen.  Das ist aber häufig nur dann möglich, wenn man auch den Kopf entsprechend frei bekommt. Dies gelingt, indem man zum Beispiel eine bestimmte Anzahl an Tagen/Wochen hernimmt, in denen man sich ausschließlich erholt, faulenzt, ausschläft, fernsieht, verreist, sich mit Freunden trifft usw. – ohne schlechtes Gewissen und ohne an das Lernen und die Uni zu denken! Gleichzeitig kann man sich eine bestimmte Anzahl an Tagen vornehmen, an denen man wieder arbeitet und sich gedanklich mit dem Studium beschäftigt.

Zunächst ein paar Ideen, wie du die Freizeit richtig nutzen kannst:

  1. Freunde treffen/Zeit für Familie

Während des Semesters bleibt häufig nur wenig Zeit, um sich mit allen Freunden und Familienmitgliedern zu treffen. Hinzu kam, dass Corona dazu geführt hat, Kontakte zu beschränken.  Jetzt ist aber wieder Zeit dafür – somit ran ans Telefon und Treffen mit Freunden und er Familie planen.

  1. Reisen/Kurztrip

Die Sommermonate bieten sich doch hervorragend für Reisen an. Zum aktuellen Zeitpunkt sind Fernreisen oder Reisen in andere Länder allerdings nicht ganz so einfach durchführbar. Im eigenen Land zu reisen ist derzeit zumindest wieder recht unproblematisch. Auch Deutschland hat schöne Ecken – von der Ostsee bis zur Zugspitze und von der Eifel bis ins Elbsandsteingebirge. Also, kram die Deutschlandkarte und suche dir ein Ziel!

  1. Urlaub in der eigenen Stadt

Auch Urlaub in der eigenen Stadt kann sehr spannend sein. Nimm doch mal an einer Stadtführung teil oder kaufe dir einen Reiseführer für deine Stadt. Sicherlich wirst du Dinge erfahren, die du bislang noch nicht wusstest. Empfehlenswert sind auch die Bücher „Glücksorte in …“  – oder du gestaltest ein eigenes Buch mit deinen persönlichen Glücksorten in deiner Stadt – dann hast du schon jetzt eine Idee für ein Weihnachtsgeschenk;-)

  1. Sport

Endlich ist ausgiebig Zeit, sich um seinen Körper zu kümmern und mal wieder ein bisschen zu trainieren. Ob im Schwimmbad, auf dem Rad oder beim Laufen – ganz egal, Hauptsache Bewegung! Vielleicht hast du ja auch Lust, eine neue Sportart auszuprobieren oder zu lernen? Die aktuelle Zeit bietet sich hervorragend an!

  1. Etwas Neues lernen

Sicherlich hast auch du irgendetwas im Hinterkopf, was du schon immer lernen wolltest. Makramee knüpfen, Handlettering, ein neues Kochrezept oder auch eine neue Sprache oder ein Instrument – Vorbereitungen treffen und loslegen!

  1. Wohnung auf- und umräumen (mit positivem Nebeneffekt)

Die Semesterferien bieten sich auch dafür an, den Keller, den Schreibtisch, den Kleiderschrank oder die gesamte Wohnung auszumisten. Der beste Nebeneffekt: Bei der Entrümpelung kannst du ggf. noch den ein oder anderen Euro verdienen, indem du Dinge, die du nicht mehr benötigst, verkaufst – und das bessert gleich die Urlaubskasse wieder auf. Zudem gibt es nichts Schöneres, als in einem aufgeräumten und geordneten Umfeld in das neue Semester zu starten!

  1. Etwas Gutes tun

Sich ehrenamtlich betätigen oder etwas Gutes tun, das bleibt manchmal in sehr stressigen Zeiten auf der Strecke. Überleg einfach mal, was dir selbst Spaß macht: Im Tierheim aushelfen, deine Nachbarin beim Einkaufen unterstützen oder auch sich als Babysitter für die Freunde anbieten, so dass die mal wieder einen freien Abend genießen können.

  1. Meditation/Yoga

Nichts ist besser, als sich Routinen und Techniken der Meditation & des Yogas in Zeiten der Entspannung anzueignen, um diese in stressigen Zeiten anwenden zu können. Baue also jetzt schon vor!

  1. Me-Time

Ganz wichtig: Achte darauf, dass du dir genügend Zeit für dich selbst nimmst. Zeit für neue Ideen, für Reflexion, für persönliches Wachstum. Vielleicht hilft es dir auch, dabei Tagebuch zu führen oder Bullet-Journaling zu betreiben.

  1. Neues Semester planen

Die Planung des neuen Semsterns ist enorm wichtig, um mit einer guten Struktur den Überblick zu behalten nicht sofort wieder in ein Terminchaos zu geraten. Stell dir dabei folgende Fragen:

  • Welche Vorlesungen sind am wichtigsten?
  • Gibt es Abgabefristen?
  • Wann sind meine Prüfungen?
  • Auf welche Fächer sollte ich mich in dem Semester besonders konzentrieren?
  • Gibt es Themen für Referate/Hausarbeiten, die schon jetzt vergeben werden?
  • Gibt es Literatur, die ich schon jetzt bestellen kannst?

Nun wünsche ich dir von Herzen noch wunderbare Semesterferien!

Im nächsten Blog dreht sich dann alles und um die Planung für das kommende Semester.

 

Bis dahin stay tuned!

Deine Julia

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